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integratives

Evangelisches
Familienzentrum

Brunnenstraße

Ev. Familienzentrum Brunnenstraße Duisburg Rheinhausen
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Evangelisches Integratives Familienzentrum in Trägerschaft der
Evangelischen Friedenskirchengemeinde Rheinhausen

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Unser Pädagogisches Konzept

Gottes Schöpfung lädt ein zum Staunen...

>Jedes Kind ist als Geschöpf einzigartig<
Dieser Gedanke  steht   im Mittelpunkt unseres pädagogischen Konzepts und ist Maßstab unseres Handelns.
Wir möchten Ihnen nun  an dieser Stelle unser pädagogisches Konzept vorstellen. Nehmen Sie sich etwas Zeit und schauen  Sie werfen einen Blick in die folgenden Zeilen. Gerne kommen wir mit Ihnen darüber ins Gespräch!

 

Konzeption der integrativen Kindertageseinrichtung im Familienzentrum Brunnenstraße der Ev. Friedenskirchengemeinde Rheinhausen für die gemeinsame Erziehung von Kindern ab dem 4. Lebensmonat bis zur Einschulung mit und ohne Behinderung

 

Unser Familienzentrum ist ein niederschwelliges und alltagsnahes Angebot für alle Familien der Kirchengemeinde und des Stadtteiles und ist Ort der Begegnung.

Mit kurzen Wegen ist es erreichbar für Eltern, Kinder und Jugendliche und dient der Förderung und Unterstützung von Familien.

Schwerpunkt unserer Arbeit ist die Förderung und Bildung der Kinder in den frühen Lebensjahren, Hilfe und Unterstützung von Familien, Förderung der Erziehungskompetenz der Eltern und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf.

Ausgehend von unserem Menschenbild begegnen wir jedem einzelnen Kind in seiner Anders- und Einzigartigkeit mit Wertschätzung und Akzeptanz. Kinder mit und ohne Behinderungen spielen, lernen und leben gemeinsam in unserer Einrichtung.

Die besondere Unterstützung der Kinder mit Behinderungen in allen Lebenssituationen ist ein wesentlicher Bestandteil unserer integrativen Arbeit. Darüber hinaus erlernen Kinder mit und ohne Behinderung einen selbstverständlichen Umgang miteinander.

Allen Kindern zu einer größtmöglichen Selbstständigkeit, Gemeinschaftsfähigkeit und Eigenaktivität zu verhelfen und dabei ihre Lebensfreude zu stärken, steht für uns als pädagogische Fachkräfte im Mittelpunkt.

Auch Eltern wachsen an dem täglichen Umfeld ihrer Kinder, Ängste und Vorurteile werden abgebaut. In unserer Arbeit erleben wir, dass „Normalität“ nicht zwingend normal, sondern dass „Normalität“ relativ ist. Kinder und pädagogische Fachkräfte lernen Grenzen und Stärken kennen, diese zu akzeptieren und lernen mit ihnen umzugehen.

Die Eingewöhnung der Kinder erfolgt nach dem Berliner Eingewöhnungsmodell.

Zu den Eltern pflegen wir in besonderem Maße kontinuierliche Beziehungen mit regelmäßigem Austausch.

Durch das Zusammenleben von Kindern unterschiedlichen Alters, mit Kindern mit und ohne Behinderung erweitert sich der Erfahrungsraum durch Beobachtung und Nachahmung, Rücksichtnahme und soziales Handeln werden geübt.

Der Tagesablauf ist klar strukturiert und bietet genügend Freiräume um den Bedürfnissen der Kinder nach Ruhe und Bewegung gerecht zu werden.

Gruppenübergreifende Angebote und Bildungsinseln im Gruppen- und Nebenraum haben Aufforderungscharakter sich in kreativer Weise mit den verschiedensten Materialien auseinanderzusetzen.

Projekte und gezielte Aktivitäten sind auf die unterschiedlichen Alters- und Entwicklungsstufen abgestimmt. Die Therapeuten in unserer Einrichtung arbeiten gruppenübergreifend und werden in den Alltag einbezogen.

Pflege und Gesundheitserziehung haben einen hohen Stellenwert und sind zeitlich in den Tagesablauf eingebunden.


Integration ist ein wechselseitiger Prozess, in dem Kinder mit Beeinträchtigungen oder Handicaps und Kinder ohne offensichtliche Beeinträchtigungen gegenseitig voneinander lernen, miteinander leben, sich gegenseitig respektieren, anerkennen und helfen. So hat zum Beispiel ein sehr unruhiges Kind die Möglichkeit durch die Ruhe eines behinderten Kindes sich selber neu zu erleben.

Integration ist ein Prozess des sozialen Lernens, eine Chance für beide Seiten, sich selbst und die anderen in ihrer jeweiligen Lebenssituation kennen zu lernen, Zeit und Besonderheiten zu akzeptieren und sich angstfrei zu begegnen.

Elternarbeit zu pädagogischen Themen, Beratung von Eltern, Kooperation mit den Angeboten der Kirchengemeinde und der Erziehungshilfe gehören zu unserem Konzept.

Die Grundlage unsere Arbeit mit den Kindern ist die Vermittlung von christlichen Werten auf der Basis unseres Leitbildes und des situationsorientierten Ansatzes.

Die Beobachtung der Entwicklung der Kinder erfolgt auf der Grundlage der im Qualitätsentwicklungsprozess entstandenen Bildungsdokumentation nach Howard Gardener. Diese ist Bestandteil unseres Qualitätshandbuches.

Unsere pädagogische Arbeit mit den Kindern und Eltern berücksichtigt auch die im KIBIZ (Kinderbildungsgesetz) festgelegten Bildungsbereiche.

Die Kinder, ihre Entwicklung und Bedürfnisse stehen im Mittelpunkt unserer Arbeit.

In jeder Situation –Betrachtung eines Bilderbuches, Spiel auf dem Bauteppich oder in der Puppenecke, singen oder malen- werden wichtige Erfahrungen gemacht und gelernt. Dazu kommen die Situationen, die von den Erzieherinnen geplant und herbeigeführt werden, um den Kindern einen möglichst vielfältigen Erfahrungsschatz und unterschiedliche Lernmöglichkeiten zu bieten.

 

Umsetzung der Konzeption

Therapeutische Arbeit

Grundsätzlich bestehen in der Integrativen Kindertageseinrichtung Brunnenstraße die Möglichkeit therapeutische Hilfe in Anspruch zu nehmen. Wir werden folgende Therapien anbieten:

  • Logopädie
  • Physiotherapie
  • Ergotherapie

Die therapeutischen Maßnahmen werden in den Alltag unserer integrativen Kindertageseinrichtung integriert, d.h. aktuelle Themen und Bedürfnisse eines Kindes werden individuell aufgegriffen. Dieses hat somit auch Auswirkung auf den Ort der Therapie.

In der Einrichtung stehen den Therapeuten verschiedene Räumlichkeiten für die Therapien zur Verfügung. Der Therapieraum und weitere Räume bieten den Bedürfnissen und den Therapiezielen entsprechend vielseitige Einsatzmöglichkeiten.

Zum Teil greifen die Therapeuten das Alltagsgeschehen in der Gruppe auf und arbeiten mit dem Kind auch im Gruppenraum, Waschraum oder auf dem Außengelände. Die Therapeuten arbeiten mit einzelnen Kindern oder mit Kleingruppen. Je nach Situation werden auch Freunde der Kinder mit einbezogen. Dies hat den Vorteil, dass die Kinder zusätzlich motiviert sind und Kindergartenalltag und Therapie als Einheit erleben.

Für die Eltern entfallen gesonderte Termine und zusätzliche Fahrten zu den Praxen am Nachmittag. Therapie wird so zum „normalen“ Tagesgeschehen.

Die interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen allen therapeutischen und pädagogischen Fachkräften unterstützt die ganzheitliche Entwicklung des Kindes. In regelmäßigen Treffen findet ein Austausch zum aktuellen Entwicklungsstand statt. Gemeinsam werden Entwicklungsziele und Förderangebote zum Wohl des Kindes erarbeitet und verabredet. So übernehmen sowohl die therapeutischen wie auch die pädagogischen Fachkräfte gegenseitig voneinander praktische Anregungen für den Umgang mit dem Kind im Alltag.

Durch das Berliner Eingewöhnungsmodell sind die Eltern intensiv in die Eingewöhnungsphase ihres Kindes eingebunden und es entsteht ein vertrauensvolles und offenes Verhältnis zu den Erzieherinnen. Die Entwicklung aller Kinder wird schriftlich dokumentiert und mit den Eltern besprochen. Thematische Elternabende oder Gesprächskreis haben immer einen Bezug zu den unterschiedlichen Entwicklungsphasen der Kinder.

Durch Elterngespräche in der Einrichtung werden die Betreuungspersonen in den Entwicklungsprozess ihres Kindes mit einbezogen. Elterngespräche und Beratungen werden je nach Bedarf einzeln oder gemeinsam von verschiedenen therapeutischen und pädagogischen Fachkräften geführt.

Das Kind und die Familie erfahren hier ein ganzheitliches Interesse.

Für Eltern und Kinder bedeutet dies eine umfangreiche Beratung und Behandlung zu einem besonders günstigen Zeitpunkt. Das Familienleben am Nachmittag bleibt weitgehend frei von therapeutischen Maßnahmen und bietet so Raum und Zeit für Familie, Freunde und Freizeit.

 

Elternarbeit

(unter besonderer Berücksichtigung der Bedürfnisse und Anforderungen bei der Aufnahme und Erziehung von Kindern unter 3 Jahren und Kindern mit Behinderungen)

Viele Eltern von Kindern mit Behinderungen, Beeinträchtigungen und sonderpädagogischen Förderbedarf werden erstmalig mit den Problemen ihrer Kinder konfrontiert. Häufig ist unsere Einrichtung die Instanz, die Eltern den aktuellen Entwicklungsstand bewusst macht. Eine besondere Begleitung wird dann nötig, um therapeutische Wege gehen zu können.

Es ist wichtig Eltern umfassend zu informieren und zu unterstützen. Dies geschieht durch intensive Gespräche, gesonderte Bildungsdokumentation und die therapeutische Begleitung sowie individuelle Beratung und Weiterleitung an weitere Institutionen.

Wir bieten Eltern von Kindern mit Behinderungen Beratung und Unterstützung in Einzel- und Gruppengesprächen an. Bei Bedarf unterstützen wir die Eltern bei der Abwicklung von Formalitäten (z.B. Anträge auf Hilfsmittel, Sonderschulaufnahmeverfahren, Fahrdienst).

Sonderpädagogische Testverfahren können von autorisierten Lehrkräften in der Kita durchgeführt werden.

Nach dem Erstkontakt bilden das Aufnahmegespräch und die Eingewöhnungsphase ein wesentliches Fundament für die zukünftige Zusammenarbeit mit der Familie und dem Kind. Die Gestaltung der Eingewöhnungszeit findet in Absprache mit den Eltern statt. Das Verhalten des Kindes in der Trennungssituation und die Beobachtung des Bindungsverhaltens sind dabei maßgebend. Der Loslösungsprozess ist häufig auch für Eltern, die zum ersten Mal ein Kind in eine Fremdbetreuung geben, nicht leicht. Vertrauen wächst erst mit der Zeit – daher ist auch der Beziehungsaufbau zu den Erwachsenen ein wesentlicher Faktor. Tür- und Angelgespräche sowie ein intensives Gespräch nach ca. 6-8 Wochen bezüglich der Eingewöhnung des Kindes unterstützten diesen Prozess.

Einen besonderen Stellenwert unserer bisherigen Arbeit bildet die Elternbegleitung.

Die pädagogischen Fachkräfte streben eine intensive Zusammenarbeit mit den Eltern an. Sie ist Grundlage für ein einheitliches, kindorientiertes Handeln. Damit die Kindergartenzeit für das Kind, die Eltern und die pädagogischen Fachkräfte gleichermaßen positiv verläuft, ist es wichtig, Anregungen in jeglicher Form untereinander auszutauschen.

Die Zusammenarbeit zwischen Eltern und pädagogischen Fachkräften soll geprägt sein von gegenseitiger Akzeptanz und Vertrauen. Neben dem Wohl des Kindes sind auch die Befindlichkeiten der Eltern wichtig. Wir möchten gemeinsam mit den Eltern eine ganzheitliche und ergänzende Erziehung des Kindes fördern.

 

Raumprogramm

Jede Gruppe ist jeweils mit einem Gruppenraum incl. Kinderküchenzeile, Nebenraum, Raum mit sanitären Anlagen sowie einer eigenen Terrasse ausgestattet. Die Terrassentür ermöglicht einen direkten Ausgang zum Außengelände.

Alle Gruppen verfügen über 88-90 qm Grundfläche, aufgeteilt in Gruppen-, Intensiv- und Ruheraum.

Darüber hinaus verfügt die Einrichtung über:

  • einen Mehrzweckraum (Nutzung überwiegend Bewegungsangebote, Physiotherapie gruppenübergreifende Projekte und Aktionen)
  • Therapieraum (Logopädie)
  • Ruheraum (Nutzung auch für Kleingruppenarbeit)
  • großzügiges Außengelände mit verschiedenen Spiel- und Kletterangeboten

Die gesamte Kindertageseinrichtung ist barrierefrei. Die sanitären Anlagen der beiden I-Gruppen sind behindertengerecht ausgestattet. Die Personaltoilette ist so ausgerichtet, dass auch Personal mit Behinderungen eingestellt werden könnte.

Die Bodenbelägen sind so gestaltet, dass es zu den verschiedenen Räumen Übergänge gibt, die taktil zu erfahren sind. Lichtschalter, Wasserhähne und weitere Funktionsgegenstände werden so gekennzeichnet, dass sie auch von Menschen mit Behinderungen wahrgenommen und bedient werden können.

Im gesamten Haus gibt es kleine und größere Objekte , die die Kinder in ihrer Wahrnehmung anregen und fördern (z.B. Durchblicke in Räume oder Außenbereiche, die auch sehr kleinen und Kinder mit Behinderungen zugänglich sind).

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Gottes Schöpfung lädt ein zum Staunen...
Jedes Kind ist als Geschöpf einzigartig. Dieser Gedanke  wird durch unser Leitbild formuliert und steht   im Mittelpunkt unseres pädagogischen Konzeptes und ist Maßstab unseres Handelns.

Als evangelisches Familienzentrum sind wir  gut vernetzt mit allen sozialen Einrichtungen des Kirchenkreises, aber auch mit allen anderen konfessionellen und städtischen Einrichtungen und  natürlich der eigenen Friedenskirchengemeinde.

In unserem sechsgruppigen Familienzentrum betreuen wir 110 Kinder im Alter von einem halben Jahr bis zur Einschulung, mit und ohne Behinderung.

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Unser Familienzentrum unterliegt einer ständigen Qualitätskontrolle. Die Zertifizierung nach BETA ist in Vorbereitung.

[Impressum]

Evangelisches Familienzentrum Brunnenstraße

Brunnenstraße 5
47228 Duisburg
Leitung: Ingrid Dyballa

Tel.: 0 2065 - 6 13 17
Fax.:0 2065 - 6 79 90 48

Öffnungszeiten:
Montag - Freitag 7:00 - 16:00  Uhr

Anfahrtskizze
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Viele Menschen und Organisationen unterstützen unser Familienzentrum
in vielfältiger Weise. Mit Ideen, mit Zuwendungen und persönlichem Einsatz.

             Machen auch Sie mit!

Unser Spendenkonto:
Konto:  10 10 88 00 13
BLZ:       350 601 90
Zweck:  3124/41900/472000
Bank für Kirche und Diakonie